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Stein für Stein selbst aufgebaut

0 Men at workEntstanden war die Idee im Frühjahr 2014 während einer Sitzung der AG Staddteilleben: Wäre es nicht gut, wenn die Nachbarschaft Stadtfeld einen eigenen Grillplatz hätte? Dieser könnte von den Nachbarn gemeinsam gebaut und gestaltet und später auch von einer zentralen Stelle aus für die Nutzung verwaltet werden. Auf diese Weise würde ein neuer "Ort" und Treffpunkt im Stadtfeld entstehen und auch dem unerwünschten "wilden Grillen" auf den öffentlichen Grünflächen könnte mit dem neuen Grillplatz sinnvoll begegnet werden. Das Augenmerk fiel dabei schnell auf die Grünfläche am Basketballplatz, bzw. Fußballplatz zwischen der Triftäckerstraße und Berliner Straße: mittendrin und doch abgelegen genug, nahe an den Häusern und doch schon irgendwie "im Grünen" - eine ideale Lage!

Doch der gemeinsame Beschluss der AG im Rahmen der Nachbarschaftskampagne "ZusammenWachsen" für das Vorhaben war nur der erste Schritt eines weitaus längeren Weges. Ein schriftliches Konzept musste her, um notwendige Einverständniserklärungen einholen zu können. Ein Prozess von mehreren Wochen, der bis zum Frühsommer jedoch erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Zu Mitte Juli erfolgte dann endlich ein erster Startschuss für die Bauarbeiten am gemeinsamen Grillplatz.

 

1 HeckendurchbruchEin erster Arbeitsschritt vor den Sommerferien war ein Heckendurchbruch mitsamt Entwurzelung, um von der Straße eine direkte Zuwegung zum Grillplatz zu bauen und auszupflastern.

 

Erst nach der Urlaubszeit zum Ende August konnte das Grillplatz-Arreal schließlich eingenommen werden. In mehreren stundenweisen Einsätzen wurde die Fläche bei Erdarbeiten abgestochen und eigenhändig ausgekoffert.

 

2 Zuweg3 Schachten

 

Zeitgleich begann die Suche nach Pflastersteinen, denn davon wurden viele benötigt. Finanzen standen für das Projekt jedoch kaum zur Verfügung. Ein Spendenaufruf bei Hildesheimer Bauunternehmen brachte aber schnellen Erfolg: das große Bauunternehmen "Bettels" spendete gleich mehrere Paletten roter Pflastersteine. Auch vom Abriss der ehemaligen Gasstätte "Zum Klee" konnte der Grillplatz im Stadtfeld profitieren - mehrere Fuhren gebrauchter Backsteine konnten aus den Schuttbergen geholt werden. Ein Privatmann aus dem Landkreis wiederum schenkte gebrauchte Pflastersteine. Viele Steine also - und viele kraftaufwändige Transporte. Natürlich mussten laufend bestimmte Baumaterialien zusätzlich gekauft werden (z.B. Sand, Zement, Betonkanten).

 

Ende September konnte aber mit Ende der Grabearbeiten schließlich das Betonfundament für den Grill gegossen werden. Und Anfang Oktober starteten die Pflasterarbeiten, die bis Mitte Oktober ihren vorläufigen Abschluss fanden.

 

5 Fundament6 Pflastern

 

7 Pflastern

 

Ein schweres Stück Arbeit und ein herausforderndes Projekt für die kleine Gruppe von aktiven Nachbarn. Zwei bis drei Anwohner sind es, die regelmäßig auf der gemeinsamen Baustelle anpacken. Ansonsten ergänzt das Stadtteilbüro-Team bei der aktiven Arbeit, wo immer es stundenweise möglich ist. Dabei steht und fällt zweifellos alles mit Tacdin Agirman, der dankenswerterweise die "Bauleitung" übernommen hat und neben seiner Hausmeister-Arbeit die Stunden auf der Baustelle ehrenamtlich leistet. Für den engagierten Nachbarn Agirman ist der Grillplatz ein Herzensanliegen, für das jeder Schweißtropfen lohnt. Schon jetzt schwärmt er für das Lamm, das zur Einweihung des Grillplatzes gegrillt werden soll.

Doch soweit ist es noch nicht. Auch wenn der "Platz" ausgepflastert, abgerüttelt und fertig steht: der Grill selbst muss noch aufgemauert werden. Aber koste es was es wolle: noch in diesem Jahr, und sei es bei Schnee und Eis, soll angegrillt und damit der Grillplatz offiziell eingeweiht werden - darin sind sich die Aktiven der AG Stadtteilleben einig.

 

Für den Gemeinwesenentwicklung Stadtfeld e.V. und die Nachbarschaftskampagne "ZusammenWachsen" ist der Grillplatz schon jetzt ein Erfolgsprojekt. "Diese Idee kam wirklich aus der Nachbarschaft und wurde von den Nachbarn auch praktisch von A bis Z durchgeführt!" erläutert Stadtteilbüro-Leiter Jens-Hendrick Grumbrecht dazu. "Im wahrsten Sinne des Wortes wurde dieser Ort Stein für Stein von den Leuten aufgebaut. Das ist was, was bleibt!"

 

Das Grillplatz-Projekt wäre ohne die Hilfe zahlreicher Personen nicht zustande und bis hierher gekommen.

Besonderer Dank geht schon jetzt an:

 

- die Baugenossenschaft Wiederaufbau e.G. für das vertrauensvolle Überlassen der Flächen.

- den Verein Arbeit und Dritte Welt e.V. für die Spende von gebrauchten Backsteine und der Freistellung von Werkzeugen und Maschinen.

- das Bauunternehmen Bettels für die großzügige Spende neuwertiger Pflastersteine.

- Thomas Habekost für die freundliche Unterstützung bei Transportfahrten.

 

Dank gilt weiter den fleißigen Bauarbeitern aus der Nachbarschaft:

- Melanie Dera,

- Martin Müller,

 

sowie den Mitarbeitern des Stadtteilbüros

- Nick Leon Stucke,

- Wiebke Amelsberg,

- Josephin Sowada (Praktikantin).

 

Außergewöhnlichen Dank gebührt "Bauleiter"

Tacdin Agirman,

ohne dessen unermüdlichen, tatkräftigen und stundenreichen Einsatz der Grillplatz nicht zustande gekommen wäre.



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