.

Erste Hilfe im Stadtfeld

Da liegt ein lebloser Mensch auf dem Boden. „Was würdet Ihr tun?“ fragt Mirko Vogel. Betroffenes Schweigen in der Runde. Fragende Blicke. Der Ausbilder des Malteser Hilfsdienstes hat die Aufmerksamkeit der jungen Leute schnell gefunden.
Erste Hilfe Kurs F2Der Notfall ist heute nur gespielt. Mirko Vogel bereitet mit lebendigen Beispielen die jugendlichen Führerschein-Anwärter auf den Ernstfall vor. „Was könnt Ihr tun?“ Auf genau diese Frage sollen die Mädchen und Jungen am Ende dieses Tages eine Antwort geben können. Dafür erhalten sie ein entsprechendes Zertifikat, das sie für ihre Führerschein-Anmeldung verwenden können.
„Helfen ist immer richtig!“ sagt der Erste-Hilfe-Ausbilder. In einem Notfall kann man eigentlich nur einen Fehler machen: Wegschauen! Einem Schwerverletzten zur Hilfe zu eilen, vielleicht ein Lebensretter sein zu müssen – das ist natürlich ein ernstes Thema! Dass dieses aber auch mit viel Spaß vermittelt werden kann, hat Vogel schnell bewiesen. Mit den ersten Lachern ist das Eis gebrochen. Denn der Malteser, mit langjähriger beruflicher Erfahrung in der Erwachsenenbildung, will den 16-jährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor allem die Ängste nehmen. „Jeder kann helfen!“ macht Mirko Vogel seinen Zuhörern eindringlich klar.

Erste Hilfe Kurs F1Dabei ist die Praxis entscheidend! Anne heißt das „Unfallopfer“, das plötzlich ganz real vor den Füßen der Teenager liegt. Atemstillstand! Ersthelfer Vogel zeigt, wie der Gummipuppe Leben „eingehaucht“ wird. Nach einigen Durchgängen sind die Jugendlichen dran, den Notfall durchzuspielen: Unfallort sichern, Ansprache, Atmung prüfen, Hilfe holen, Notruf absetzen, Beatmung, Herzmassage. Hier wird greifbar, was der Erste-Hilfe-Einsatz meint. Für die acht Schülerinnen und Schüler eine herausfordernde Situation. Doch Vogel weiß mit klaren Ansagen, dem nötigen Tempo und viel Schlagfertigkeit die Jugendlichen aus der Defensive zu locken. Die Wiederbelebung ist jedenfalls von Lachsalven begleitet und die Jugendlichen verlieren langsam ihre Hemmschwellen. Bei der Probe der stabilen Seitenlage und dem Anlegen eines Druckverbandes ist von Berührungsängsten nicht mehr viel zu merken.

 

Erste Hilfe Kurs F3„Das macht ja richtig Spass!“ findet Cem Özbek. Er war auf einen langweiligen Vortrag eingestellt, den man halt mitmachen muss, wenn man seinen Führerschein erwerben will. Doch der Funke ist schnell übergesprungen und die praktischen Übungen sind spannend. „Ich finde es voll super, dass ich den Kurs zusammen mit meinen Freunden machen kann!“ ergänzt Derice Köhler. Das findet auch Gulsan Agirman, die mit ihren besten Freundinnen den Kurs besucht. Für die drei Mädchen, die in der Triftäckerstraße wohnen, findet das Angebot in der unmittelbaren Nachbarschaft statt. „Cool, dass die Malteser für uns hierhergekommen sind“ freut sich Gulsan.

Erste Hilfe Kurs F4Das ist auch die Besonderheit an diesem Malteser-Kurs. Normalerweise kommen die Leute zu den Erste-Hilfe-Kursen, doch in diesem Falle kam der Kurs zu den Leuten. „Wir hatten vermehrt Anfragen von Jugendlichen in der Nachbarschaft Stadtfeld, die sich auf den Führerschein vorbereiteten und nach Erste-Hilfe-Kursen suchten“, erzählt Jens-Hendrick Grumbrecht, Leiter des Stadtteilbüros Stadtfeld. So entstand die Idee eines gemeinsamen Angebotes für diese Altersgruppe in den Nachbarschaften des Stadtfelds und des Fahrenheitgebietes.
Die Malteser zeigten auf Anfrage sofort Bereitschaft, einen ihrer Ausbilder auch in das Stadtgebiet direkt zu schicken. Die katholische Hilfsorganisation an der Waterloo-Kaserne machte den jungen Leuten zusätzlich ein besonders vergünstigtes Angebot. Sozialarbeiter Grumbrecht öffnete  die Türen des Stadtteilbüros und stellte die Räume zur Verfügung. „Vor-Ort-Angebote werden einfach schneller wahrgenommen!“ weiß er aus Erfahrung. 
Die gute Stimmung „unter Freunden“ und der sichtbare Lernerfolg zeigen, dass das Konzept aufgegangen ist. Der Stadtteil-Kurs ist bei den jungen Leuten gut angekommen und sie haben ihren Erste-Hilfe-Nachweis erfolgreich erworben. Der erste Schritt zum Führerschein ist geschafft!



Stadfeld-Logo/Motto neu

 


Stadtfeld live!

Der lebendige
Terminkalender
für die Nachbarschaft
Stadtfeld

Stadtfeld live! 12.18-01.19 Cover

Download:

Ausgabe 12.18+01.19




Verfügungsfonds

Stadtfeld

Logo1 - Idee

Sie haben eine gute Idee

für Ihre Nachbarschaft!

Machen Sie sie wahr!

Der Verfügungsfonds
macht's möglich!

Mehr Infos hier!

 

Downloads:

Infoflyer Verfügungsfonds

Antragsformular

 



Reinschauen!

Soz. Stadt ISEK Cover

Informieren Sie sich!

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept

(ISEK) liegt vor!

Die Leitplanung

der "Soziale Stadt"-Sanierungen

im Stadtfeld.

Als print-Version

im Stadtteilbüro Stadtfeld

für Sie einsehbar.

 

Link: ISEK-Download

(Stadt Hildesheim)

 


Stadtteilbüro

Stadtfeld

Stadtteilbüro Sprechzeit

Quartiers-

management

Soziale Stadt

Im Stadtfeld vor Ort!

Stadtteilbüro Stadtfeld

Triftäckerstr. 31

31135 Hildesheim

Ansprechpartner:

Jens-Hendrick Grumbrecht

Tel.: (05121) 92 76 671

E-Mail: info@gwe-stadtfeld.de


Bankverbindung

Gemeinwesenentwicklung Stadtfeld e.V.

Volksbank Hildesheim eG

IBAN: DE28251933311082214300

BIC: GENODEF1PAT